Rechtliche Informationen

mitgeteilt von

Ute Geenen, Rechtsanwältin
zugleich Fachanwältin für Arbeitsrecht
zugleich Fachanwältin für Familienrecht
Mediatorin CfM
Wirtschafts-Mediatorin CFM


Familienrecht

Arbeitsrecht

Weitere Änderungen ab 2004


Wichtige Hinweise zum Familienrecht

Plädoyer für den Ehevertrag

Düsseldorfer Tabelle 2013; ab 1. Jan. 2013, in Euro

Leitlinien zum Unterhalt zur Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle (Stand: 01.07.2012)

Düsseldorfer Tabelle 2011; ab 1. Jan. 2011, in Euro

Düsseldorfer Tabelle 2010; ab 1. Jan. 2010, in Euro

Düsseldorfer Tabelle 2009; ab 1. Jan. 2009, in Euro

 

Düsseldorfer Tabelle 2008

Stand: 1. Jan. 2008

(Euro)

 
Nettoeinkommen des Barunterhalts-
pflichtigen
(Anm. 3, 4)
Altersstufen in Jahren
(§ 1612 a Abs. 1 BGB)
Prozent-
satz
Bedarfs-
kontrollbetrag
(Anm. 6)
0 – 5 6 – 11 12 – 17 ab 18
 
 
Alle Beträge in Euro    
1.
bis 1.500
279 322 365 408 100 770/900
2.
1.501 - 1.900
293 339 384 429 105 1.000
3.
1.901 - 2.300
307 355 402 449 110 1.100
4.
2.301 - 2.700
321 371 420 470 115 1.200
5.
2.701 - 3.100
335 387 438 490 120 1.300
6.
3.101 - 3.500
358 413 468 523 128 1.400
7.
3.501 - 3.900
380 438 497 555 136 1.500
8.
3.901 - 4.300
402 464 526 588 144 1.600
9.
4.301 - 4.700
425 490 555 621 152 1.700
10.
4.701 - 5.100
447 516 584 653 160 1.800
 
ab 5.101
nach den Umständen des Falles    
Anmerkungen:
  1. Die Tabelle hat keine Gesetzeskraft, sondern stellt eine Richtlinie dar. Sie weist den monatlichen Unterhaltsbedarf aus, bezogen auf drei Unterhaltsberechtigte, ohne Rücksicht auf den Rang. Der Bedarf ist nicht identisch mit dem Zahlbetrag; dieser ergibt sich unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anmerkungen.
    Bei einer größeren / geringeren Anzahl Unterhaltsberechtigter können Ab- oder Zuschläge durch Einstufung in niedrigere/höhere Gruppen angemessen sein. Anmerkung 6 ist zu beachten. Zur Deckung des notwendigen Mindestbedarfs aller Beteiligten – einschließlich des Ehegatten – ist gegebenenfalls eine Herabstufung bis in die unterste Tabellengruppe vorzunehmen. Reicht das verfügbare Einkommen auch dann nicht aus, setzt sich der Vorrang der Kinder im Sinne von Anm. 5 Abs. 1 durch. Gegebenenfalls erfolgt zwischen den erstrangigen Unterhaltsberechtigten eine Mangelberechnung nach Abschnitt C.
  2. Die Richtsätze der 1. Einkommensgruppe entsprechen dem Mindestbedarf in Euro gemäß § 1612 a BGB V. m. § 36 Nr. 4 EGZPO. Der Prozentsatz drückt die Steigerung des Richtsatzes der jeweiligen Einkommensgruppe gegenüber dem Mindestbedarf (= 1. Einkommensgruppe) aus. Die durch Multiplikation des nicht gerundeten Mindestbedarfs mit dem Prozentsatz errechneten Beträge sind entsprechend § 1612 a Abs. 2 S. 2 BGB aufgerundet.
  3. Berufsbedingte Aufwendungen, die sich von den privaten Lebenshaltungskosten nach objektiven Merkmalen eindeutig abgrenzen lassen, sind vom Einkommen abzuziehen, wobei bei entsprechenden Anhaltspunkten eine Pauschale von 5 % des Nettoeinkommens -mindestens 50 EUR, bei geringfügiger Teilzeitarbeit auch weniger, und höchstens 150 EUR monatlich -geschätzt werden kann. Übersteigen die berufsbedingten Aufwendungen die Pauschale, sind sie insgesamt nachzuweisen.
  4. Berücksichtigungsfähige Schulden sind in der Regel vom Einkommen abzuziehen.
  5. Der notwendige Eigenbedarf (Selbstbehalt)
    -gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern,
    -gegenüber volljährigen unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden,
    beträgt beim nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 770 EUR, beim erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 900 EUR. Hierin sind bis 360 EUR für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten. Der Selbstbehalt kann angemessen erhöht werden, wenn dieser Betrag im Einzelfall erheblich überschritten wird und dies nicht vermeidbar ist.
    Der angemessene Eigenbedarf, insbesondere gegenüber anderen volljährigen Kindern, beträgt in der Regel mindestens monatlich 1.100 EUR. Darin ist eine Warmmiete bis 450 EUR enthalten.
  6. Der Bedarfskontrollbetrag des Unterhaltspflichtigen ab Gruppe 2 ist nicht identisch mit dem Eigenbedarf. Er soll eine ausgewogene Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den unterhaltsberechtigten Kindern gewährleisten. Wird er unter Berücksichtigung anderer Unterhaltspflichten unterschritten, ist der Tabellenbetrag der nächst niedrigeren Gruppe, deren Bedarfskontrollbetrag nicht unterschritten wird, anzusetzen.
  7. Bei volljährigen Kindern, die noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnen, bemisst sich der Unterhalt nach der 4. Altersstufe der Tabelle.
    Der angemessene Gesamtunterhaltsbedarf eines Studierenden, der nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil wohnt, beträgt in der Regel monatlich 640 EUR. Hierin sind bis 270 EUR für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten. Dieser Bedarfssatz kann auch für ein Kind mit eigenem Haushalt angesetzt werden.
  8. Die Ausbildungsvergütung eines in der Berufsausbildung stehenden Kindes, das im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnt, ist vor ihrer Anrechnung in der Regel um einen ausbildungsbedingten Mehrbedarf von monatlich 90 EUR zu kürzen.
  9. In den Bedarfsbeträgen (Anmerkungen 1 und 7) sind Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Studiengebühren nicht enthalten.
  10. Das auf das jeweilige Kind entfallende Kindergeld ist nach § 1612 b BGB auf den Tabellenunterhalt (Bedarf) anzurechnen.

 

Düsseldorfer Tabelle 2007

Stand: 1. Juli 2007

(Euro)

 
Nettoeinkommen des Barunterhalts-
pflichtigen
Altersstufen in Jahren
(§ 1612 a Abs. 1 BGB)
Prozent- satz Bedarfs-
kontrollbetrag
0 – 5 6 – 11 12 – 17 ab 18
 
 
Alle Beträge in Euro    
1.
bis 1.300
202 245 288 389 100 770/900
2.
1.300 - 1.500
217 263 309 389 107 950
3.
1.500 - 1.700
231 280 329 389 114 1.000
4.
1.700 - 1.900
245 297 349 401 121 1.050
5.
1.900 - 2.100
259 314 369 424 128 1.100
6.
2.100 - 2.300
273 331 389 447 135 1.150
7.
2.300 - 2.500
287 348 409 471 142 1.200
8.
2.500 - 2.800
303 368 432 497 150 1.250
9.
2.800 - 3.200
324 392 461 530 160 1.350
10.
3.200 - 3.600
344 417 490 563 170 1.450
11.
3.600 - 4.000
364 441 519 596 180 1.550
12.
4.000 - 4.400
384 466 548 629 190 1.650
13.
4.400 - 4.800
404 490 576 662 200 1.750
 
über 4.800
nach den Umständen des Falles    

 

Düsseldorfer Tabelle 2005

Stand: 1. Juli 2005

(Euro)

  Nettoeinkommen
des Barunterhalts-
pflichtigen 
Altersstufen in Jahren
(§ 1612 a Abs. 3 BGB)
Vomhun-
dertsatz
Bedarfs-
kontrollbetrag
0 - 56 - 1112 - 17ab 18
1.bis 1300204247291335100770/890
2.1300 - 1500219265312359107950
3.1500 - 17002332823323821141000
4.1700 - 19002472993534061211050
5.1900 - 21002623173734291281100
6.2100 - 23002763343934531351150
7.2300 - 25002903514144761421200
8.2500 - 28003063714375031501250
9.2800 - 32003273964665361601350
10.3200 - 36003474204955701701450
11.3600 - 40003684455246031801550
12.4000 - 44003884705536371901650
13.4400 - 48004084945826702001750
 über 4800nach den Umständen des Falles 

 

Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle

Stand: 1. Juli 2005

(Euro)

Kindergeldanrechnung nach § 1612b Abs. 5 BGB

Anrechnung des (hälftigen) Kindergeldes für das 1. bis 3. Kind von je 77 Euro

Einkommensgruppe 0 – 5 Jahre 6 - 11 Jahre 12 – 17 Jahre
1 = 100 % 204 -5 = 199 247 - 0 = 247 291 -0 = 291
2 = 107 % 219 - 20 = 199 265 - 8 = 257 312 - 0 = 312
3 = 114 % 23 - 34 = 199 282 - 25 = 257 332 - 16 = 316
4 = 121 % 247 - 48 = 199 299 - 42 = 257 353 - 37 = 316
5 = 128 % 262 - 63 = 199 317 - 60 = 257 373 - 57 = 316
6 = 135 % 276 - 77 = 199 334 - 77 = 257 393 - 77 = 316

Anrechnung des (hälftigen) Kindergeldes für das 4. Kind und jedes weitere Kind von je 89,50 EURO

Einkommensgruppe 0 – 5 Jahre 6 - 11 Jahre 12 – 17 Jahre
1 = 100 % 204 - 17,50 = 186,50 247 - 2,50 = 244,50 291 - 0 = 291
2 = 107 % 219 - 32,50 = 186,50 265 - 20,50 = 244,50 312 - 8,50 = 303,50
3 = 114 % 233 - 46,50 = 186,50 282 - 37,50 = 244,50 323 - 28,50 = 303,50
4 = 121 % 247 - 60,50 = 186,50 299 - 54,50 = 244,50 353 - 49,50 = 303,50
5 = 128 % 262 - 75,50 = 186,50 317 - 72,50 = 244,50 373 - 69,50 = 303,50
6 = 135 % 276 - 89,50 = 186,50 334 - 89,50 244,50 393 - 89,50 = 303,50

 


Kindesunterhalt

Düsseldorfer Tabelle 2003

Stand: 1. Juli 2003

(Euro)

Kindesunterhalt

 
Nettoeinkommen des BarunterhaltspflichtigenAltersstufen in JahrenVom-
hundertsatz
Bedarfs-
kontrollbetrag
 
in Euro0 - 56 - 1112 - 17ab 18
1.
bis 1300 199241284327100730/840
2.
1300 - 1500213258304350107900
3.
1500 - 1700227275324373114950
4.
1700 - 19002412923443961211000
5.
1900 - 21002553093644191281050
6.
2100 - 23002693263844421351100
7.
2300 - 25002833434044651421150
8.
2500 - 28002993624264911501200
9.
2800 - 32003193864555241601300
10.
3200 - 36003394104835561701400
11.
3600 - 40003594345125891801500
12.
4000 - 44003794585406221901600
13.
4400 - 48003984825566542001700
14.
über 4800nach den Umständen des Falles

 

Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle

Stand: 1. Juli 2003

(Euro)

Kindergeldanrechnung nach § 1612b Abs. 5 BGB

Anrechnung des (hälftigen) Kindergeldes für das 1. bis 3. Kind von je 77 Euro

Einkommensgruppe 0-5 Jahre6-11 Jahre12-17 Jahre
1 = 100 % 199 - 7 = 192241 - 0 = 241284 - 0 = 284
2 = 107 % 213 - 21 = 192258 - 9 = 249304 - 0 = 304
3 = 114 % 227 - 35 = 192275 - 26 = 249324 - 17 = 307
4 = 121 % 241 - 49 = 192292 - 43 = 249344 - 37 = 307
5 = 128 % 255 - 63 = 192309 - 60 = 249364 - 57 = 307
6 = 135 % 269 - 77 = 192326 - 77 = 249384 - 77 = 307

 

Anrechnung des (hälftigen) Kindergeldes für das 4. und jedes weitere Kind von je 89,50 Euro

Einkommensgruppe 0-5 Jahre6-11 Jahre12-17 Jahre
1 = 100 % 199 - 19,50 = 179,50241 - 4,50 = 236,50284 - 0,00 = 284,00
2 = 107 % 213 - 33,50 = 179,50258 - 21,50 = 236,50304 - 9,50 = 294,50
3 = 114 % 227 - 47,50 = 179,50275 - 38,50 = 236,50324 - 29,50 = 294,50
4 = 121 % 241 - 61,50 = 179,50292 - 55,50 = 236,50344 - 49,50 = 294,50
5 = 128 % 255 - 75,50 = 179,50309 - 72,50 = 236,50364 - 69,50 = 294,50
6 = 135 % 269 - 89,50 = 179,50326 - 89,50 = 236,50384 - 89,50 = 294,50

 

Düsseldorfer Tabelle 2002

Stand: 1. Januar 2002

(Euro)

Kindesunterhalt

 
Nettoeinkommen des BarunterhaltspflichtigenAltersstufen in JahrenVomhundertsatzBedarfskontrollbetrag
 
in Euro0 - 56 - 1112 - 17ab 18
1.
bis 1300 188228269311100730/840
2.
1300 - 1500202244288333107900
3.
1500 - 1700215260307355114950
4.
1700 - 19002282763263771211000
5.
1900 - 21002412923453991281050
6.
2100 - 23002543083644201351100
7.
2300 - 25002673243824421421150
8.
2500 - 28002823424044671501200
9.
2800 - 32003013654314981601300
10.
3200 - 36003203884585291701400
11.
3600 - 40003394114855601801500
12.
4000 - 44003584345125911901600
13.
4400 - 48003764565386222001700
14.
über 4800nach den Umständen des Falles

 

Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle

Stand: 1. Januar 2002

(Euro)

Kindergeldanrechnung nach § 1612b Abs. 5 BGB

Anrechnung des (hälftigen) Kindergeldes für das 1. bis 3. Kind von je 77 Euro

Einkommensgruppe 0-5 Jahre6-11 Jahre12-17 Jahre
1 = 100 % 188 - 11 = 177228 - 0 = 228269 - 0 = 269
2 = 107 % 202 - 25 = 177244 - 13 = 231288 - 1 = 287
3 = 114 % 215 - 38 = 177260 - 29 = 231307 - 20 = 287
4 = 121 % 228 - 51 = 177276 - 45 = 231326 - 39 = 287
5 = 128 % 241 - 64 = 177292 - 61 = 231345 - 58 = 287
6 = 135 % 254 - 77 = 177308 - 77 = 231364 - 77 = 287

 

Anrechnung des (hälftigen) Kindergeldes für das 4. und jedes weitere Kind von je 89,50 Euro

Einkommensgruppe 0-5 Jahre6-11 Jahre12-17 Jahre
1 = 100 % 188 - 23,50 = 164,50228 - 9,50 = 218,50269 - 0,00 = 269,00
2 = 107 % 202 - 37,50 = 164,50244 - 25,50 = 218,50288 - 13,50 = 274,50
3 = 114 % 215 - 50,50 = 164,50260 - 41,50 = 218,50307 - 32,50 = 274,50
4 = 121 % 228 - 63,50 = 164,50276 - 57,50 = 218,50326 - 51,50 = 274,50
5 = 128 % 241 - 76,50 = 164,50292 - 73,50 = 218,50345 - 70,50 = 274,50
6 = 135 % 254 - 89,50 = 164,50308 - 89,50 = 218,50364 - 89,50 = 274,50

 

 

Düsseldorfer Tabelle 2001

Stand: 1. Juli 2001

(Deutsche Mark)

Kindesunterhalt

 
Nettoeinkommen des BarunterhaltspflichtigenAltersstufen in JahrenVomhundertsatzBedarfskontrollbetrag
 
in DM0 - 56 - 1112 - 17ab 18
1.
bis 25503664445256061001425/1640
2.
2550 - 29403924765626491071750
3.
2940 - 33304185075996911141860
4.
3330 - 37204435386367341211960
5.
3720 - 41104695696727761282060
6.
4110 - 45004956007098191352150
7.
4500 - 48905206317468611422250
8.
4890 - 54805496667889091502350
9.
5480 - 62605867118409701602540
10.
6260 - 704062375589310311702730
11.
7040 - 782065980094510911802930
12.
7820 - 861069684499811521903130
13.
8610 - 9400732888105012122003330
14.
über 9400nach den Umständen des Falles

 

Kindesunterhalt seit 1. Jan. 2001

Die Regelungen über die Anrechnung des Kindergeldes in § 1612 b Abs. 5 BGB (BGBl I 2000, 1479 f vom 7. November 2000) wurden dahin gehend geändert, dass die Anrechnung des hälftigen Kindergeldes insoweit unterbleibt, als nicht zumindest 135 Prozent des Regelbetrags nach Regelbetragverordnung gezahlt werden können. Das Kindergeld wird daher bis zu Einkommensgruppe 5 der Düsseldorfer Tabelle und der Einkommensgruppe 4 der Berliner Tabelle maximal nur insoweit angerechnet, als danach der Zahlbetrag erreicht wird, der sich für die Einkommensgruppe 6 West bzw. die Einkommensgruppe 5 Ost nach Abzug des hälftigen Kindergeldes ergibt. Einzelheiten können der nachfolgend wieder gegebenen Tabelle entnommen werden. Die auf eine Verrechnung des Kindergeldes beschränkte Abänderung bestehender Titel erfolgt im Verfahren nach § 655 ZPO.

erste Altersstufe
135% = 480 DM
zweite Altersstufe
135% = 582 DM
dritte Altersstufe
135% = 689 DM
Tabelle West
355 DM
10 DM
345 DM
431 DM
0 DM
431 DM
510 DM
0 DM
510 DM
1. Gruppe Regelbetrag West
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
380 DM
35 DM
345 DM
462 DM
15 DM
447 DM
546 DM
0 DM
546 DM
2. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
405 DM
60 DM
345 DM
492 DM
45 DM
447 DM
582 DM
28 DM
554 DM
3. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
430 DM
85 DM
345 DM
522 DM
75 DM
447 DM
618 DM
64 DM
554 DM
4. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
455 DM
110 DM
345 DM
552 DM
105 DM
447 DM
653 DM
99 DM
554 DM
5. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
480 DM
135 DM
345 DM
582 DM
135 DM
447 DM
689 DM
135 DM
554 DM
6. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag

 

erste Altersstufe
135% = 438 DM
zweite Altersstufe
135% = 530 DM
dritte Altersstufe
135% = 628 DM
Tabelle Ost
324 DM
21 DM
303 DM
392 DM
0 DM
392 DM
465 DM
0 DM
491 DM
1. Gruppe Regelbetrag Ost  
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
342 DM
39 DM
303 DM
414 DM
19 DM
395 DM
491 DM
0 DM
491 DM
Gruppe 1b Bln. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
355 DM
52 DM
303 DM
431 DM
36 DM
395 DM
510 DM
17 DM
493 DM
1. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
380 DM
77 DM
303 DM
462 DM
67 DM
395 DM
546 DM
53 DM
493 DM
2. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
405 DM
102 DM
303 DM
492 DM
97 DM
395 DM
582 DM
89 DM
493 DM
3. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
430 DM
127 DM
303 DM
522 DM
127 DM
395 DM
618 DM
125 DM
493 DM
4. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag
455 DM
135 DM
303 DM
552 DM
135 DM
395 DM
653 DM
135 DM
493 DM
5. Gruppe Düss. Tab.
Kindergeldabzug
Zahlbetrag

 

Düsseldorfer Tabelle 1999

Stand: 1. Juli 1999

Kindesunterhalt

 Nettoeinkommen des BarunterhaltspflichtigenAltersstufen in JahrenVomhundertsatzBedarfskontrollbetrag
 in DM0 - 56 - 1112 - 17ab 18
1. bis 2400 3554315105891001300/1500
2.2400 - 27003804625466311071600
3.2700 - 31004054925826721141700
4.3100 - 35004305226187131211800
5.3500 - 39004555526537541281900
6.3900 - 43004805826897961352000
7.4300 - 47005056137258371422100
8.4700 - 51005336477658841502200
9.5100 - 58005686908169431602350
10.5800 - 650060473386710021702500
11.6500 - 720063977691810611802650
12.7200 - 800067581996911201902800
13.über 8000nach den Umständen des Falles

 

Düsseldorfer Tabelle 1998

Stand: 1. Juli 1998

Kindesunterhalt

 Nettoeinkommen des BarunterhaltspflichtigenAltersstufen in JahrenVomhundertsatzBedarfskontrollbetrag
 in DMbis 56 - 1112 - 17ab 18
1. bis 2400 3494245025801001300/1500
2.2400 - 27003744545386211071600
3.2700 - 31003984845736621141700
4.3100 - 35004235146087021211800
5.3500 - 39004475436437431281900
6.3900 - 43004715706777831352000
7.4300 - 47004966037138241422100
8.4700 - 51005246367538701502200
9.5100 - 58005596798049281602350
10.5800 - 65005947218549861702500
11.6500 - 720062976490410441802650
12.7200 - 800066480695411021902800
13.über 8000nach den Umständen des Falles

 

Kindergeld

in Euro

  2009 2010  
1. Kind € 164 € 184  
2. Kind € 164 € 184  
3. Kind € 170 € 190  
4. Kind
(und weitere)
€ 195 € 215  

 

in DM

  1999 2000 2002
1. KindDM 250DM 270DM 300
2. KindDM 250DM 270DM 300
3. KindDM 300DM 300DM 300
4. Kind
(und weitere)
DM 350DM 350DM 350

 

Steuerlicher Kinderfreibetrag

2010 kommen je Kind einkommensteuerliche Freibeträge für Ehepaare in Höhe von insgesamt € 7008 pro Jahr in Betracht. Diese werden jedoch nur dann wirksam, wenn sie die Betroffenen günstiger stellen als mit dem dann wegfallenden Kindergeld.


Wichtige Hinweise zum Arbeitsrecht

Kündigungsfristen für Arbeiter und Angestellte gemäß § 622 BGB

(seit 1993)

BeschäftigungszeitKündigungsfristzumfür
innerhalb vereinbarter Probezeit bis zu 6 Monaten2 Wochen-ArbG und ArbN
bis zu 2 Jahren4 Wochen15. eines Monats oder MonatsendeArbG und ArbN
2 Jahre ab dem 25. Lj. des ArbN1 MonatMonatsendeArbG
5 Jahre ab dem 25. Lj. des ArbN2 MonateMonatsendeArbG
8 Jahre ab dem 25. Lj. des ArbN3 MonateMonatsendeArbG
10 Jahre ab dem 25. Lj. des ArbN4 MonateMonatsendeArbG
12 Jahre ab dem 25. Lj. des ArbN5 MonateMonatsendeArbG
15 Jahre ab dem 25. Lj. des ArbN6 MonateMonatsendeArbG
20 Jahre ab dem 25. Lj. des ArbN7 MonateMonatsendeArbG
Abweichungen durch Tarifvertrag sind zulässig (§ 622 Abs. 4 BGB).

Einzelvertraglich können kürzere als die oben genannten Fristen nur vereinbart werden

  • bei Aushilfsarbeitsverhältnissen von bis zu 3 Monaten Dauer (§ 622 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 BGB)
  • wenn der Arbeitgeber regelmäßig höchstens 20 Arbeitnehmer ohne Auszubildende beschäftigt und die Kündigungsfrist 4 Wochen nicht unterschreitet (§ 622 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 BGB).

 

Kündigungsfristen

(Änderungen seit dem 1. Jan. 2004)

Lockerung des Kündigungsschutzes

Für Mitarbeiter, die ab Januar 2004 neu eingestellt werden, gilt ein veränderter Kündigungsschutz. Für sie gilt ein Kündigungsschutz erst in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten.

Arbeitnehmer, die bereits in einem Arbeitsverhältnis stehen und unter das Kündigungsschutzgesetz fallen, verlieren nicht ihren Kündigungsschutz.

Teilzeitbeschäftigte sind wie bisher anteilig zu berücksichtigen.

Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigung

Die Kriterien bei der Sozialauswahl werden beschränkt auf: Dauer der Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten, Schwerbehinderung des Arbeitnehmers.

Es gelten nunmehr Ausnahmen für Beschäftigte mit speziellen Kenntnissen (sog. Leistungsträger).

Abfindungsangebot bei Kündigung durch Arbeitgeber

Der Arbeitgeber kann bei betriebsbedingten Kündigungen dem Betroffenen eine Abfindung anbieten.

Der Arbeitnehmer kann dann wählen, ob er die Abfindung annimmt oder eine Kündigungsschutzklage einreicht.

Der Abfindungsanspruch setzt voraus, dass es sich um eine betriebsbedingte Kündigung handelt und der Arbeitgeber in der Kündigungserklärung ausdrücklich darauf hinweist, dass der betroffene Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Abfindung hat, wenn er keine Klage erhebt.

Einheitliche Klagefrist für alle Kündigungsschutzklagen

Mit der Neuregelung wird bei sämtlichen Kündigungen eine einheitliche Klagefrist von drei Wochen ab Zugang der Kündigung für alle Unwirksamkeitsgründe eingeführt, unabhängig davon, ob das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist.

Es gibt ferner Besonderheiten in Bezug auf eine befristete Beschäftigung bei neu gegründeten Unternehmen in den ersten vier Jahren.

Weitere Änderungen

Der Bezug von Arbeitslosengeld ist verkürzt.

Nach einer Übergangsfrist von 25 Monaten - ab dem 01.02.2006 - wird die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld auf 12 Monate verkürzt. Nur Arbeitnehmer über 55 Jahren sollen dann noch 18 Monate lang Arbeitslosengeld bekommen.

Die Meldung bei der Bundesagentur für Arbeit (Arbeitsamt) muss innerhalb einer Woche nach Erhalt der Kündigung erfolgen.

Bei den vorbezeichneten Änderungen handelt es sich nur um die nach meiner Auffassung wichtigsten Änderungen. Die Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Um Mißverständnisse zu vermeiden, bleibt zu betonen, dass diese Informationen bei vielen Problemen das Gespräch mit einer Anwältin / einem Anwalt Ihres Vertrauens ergänzen, aber nicht ersetzen können.



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